Warum? und Weshalb? – … Das ist mein Blog

Willkommen auf meinem Blog.

Ganz ehrlich: Ganz klar war mir am Anfang nicht, warum ich diesen Blog starten möchte. Schreiben war nie meine größte Stärke – und auch nicht meine größte Leidenschaft.
Aber über die letzten Jahre habe ich gemerkt, dass sich viele Gedanken, Erfahrungen und Beobachtungen ansammeln, die ich gern teilen möchte. Themen aus meinem beruflichen Alltag, aus der Arbeit mit Organisationen, aber auch persönliche Erfahrungen, die zum Nachdenken angeregt haben.

Und genau dafür soll dieser Blog da sein.


Schreiben als Denkwerkzeug

Dieser Blog ist für mich vor allem eines: ein Denkraum.

Nicht, weil ich mich als Autor sehe, sondern weil Schreiben mir hilft, Gedanken zu ordnen, Zusammenhänge zu erkennen und Dinge bewusster zu reflektieren.
Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell, laut und oberflächlich wird, möchte ich mir hier bewusst Raum für Tiefe nehmen.

Ergänzend dazu werde ich auf LinkedIn kürzere, pointiertere Gedanken teilen.
Dort eher als Impuls oder Beobachtung – hier im Blog mit mehr Raum für Einordnung, Kontext und Reflexion.
Beides soll sich ergänzen: kurz & prägnant auf LinkedIn, ausführlicher und strukturierter hier.


Worum es hier inhaltlich geht

Im Kern beschäftigt mich eine zentrale Frage:

Wie können Organisationen auch in komplexen Zeiten handlungsfähig bleiben?

Der Fokus liegt dabei klar auf Prozessmanagement, Organisationsstrukturen und dem Zusammenspiel von Mensch, Prozess und Technologie.

Ich bin überzeugt:
Prozesse sind kein Selbstzweck.
Sie sind ein zentrales Führungsinstrument – oder werden zum Bremsklotz, wenn sie falsch verstanden oder eingesetzt werden.

In diesem Blog geht es deshalb unter anderem um:

  • wie Prozesse helfen können, Klarheit zu schaffen
  • warum viele Prozessinitiativen scheitern
  • wie Struktur Orientierung geben kann, ohne starr zu werden
  • warum Digitalisierung ohne Prozessverständnis nicht funktioniert
  • und wie Organisationen mit Komplexität umgehen können, statt sie zu verdrängen

Dabei interessiert mich weniger die Theorie als die Praxis:
Was funktioniert wirklich?
Wo entstehen Reibungen?
Und wie lassen sich Prozesse so gestalten, dass sie Menschen unterstützen – statt sie zu blockieren?


Prozessmanagement, Technologie & Zusammenarbeit

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Prozessmanagement und Technologie.

Denn eines zeigt sich immer wieder:
Technologie löst keine Probleme – sie macht sie sichtbar.

  • Schlechte Prozesse werden durch Tools nicht besser
  • Automatisierung ohne Klarheit schafft neue Abhängigkeiten
  • Digitalisierung ohne Struktur führt selten zu mehr Effizienz

Deshalb geht es hier nicht um Tool-Vergleiche oder Hypes, sondern um Einordnung:
Wann hilft Technologie wirklich?
Wann braucht es zuerst Klarheit, Rollen und Verantwortlichkeiten?
Und wie lassen sich Prozesse so gestalten, dass sie Zusammenarbeit fördern?

Prozessmanagement verstehe ich dabei nicht als Dokumentation, sondern als Mittel, um:

  • Verantwortung sichtbar zu machen
  • Schnittstellen zu klären
  • Entscheidungsfähigkeit zu erhöhen
  • und Organisationen lernfähig zu halten

Warum eigentlich „3komma1“?

Der Name ist bewusst gewählt.

„3,1“ war mein Abiturschnitt – und lange Zeit ein Symbol dafür, nicht ganz zu genügen.
Für Studiengänge, für Erwartungen, für bestimmte Wege.

Mit der Zeit habe ich aber gelernt, dass diese Zahl immer unwichtiger wurde.
Nicht der Startpunkt zählt, sondern was man daraus macht.

„3komma1“ steht für mich heute für:

  • Entwicklung statt Perfektion
  • Haltung statt Lebenslauf
  • und die Überzeugung, dass man nicht „der Beste“ sein muss, um etwas zu bewegen

Oder anders gesagt:
Nicht alles muss perfekt sein – aber sinnvoll.


Was du hier erwarten kannst

Dieser Blog ist kein Lehrbuch.
Kein Marketingkanal.
Und keine Sammlung fertiger Antworten.

Er ist ein Ort für:

  • Gedanken und Reflexion
  • Erfahrungen aus der Praxis
  • Einordnung komplexer Themen
  • und Impulse zum Weiterdenken

Wenn du Lust hast, mitzudenken, zu hinterfragen oder eigene Erfahrungen zu teilen – umso besser.
Denn genau daraus entsteht Austausch. Und genau darum geht es mir.

1 Gedanke zu „Warum? und Weshalb? – … Das ist mein Blog“

  1. Danke, Felix. Ich bin gespannt, freue mich, dass du deinen Blog gestartet hast und es wird hoffentlich einigen Menschen helfen, das ganze Themenfeld „Prozess“ zu verstehen, zu begreifen und konstruktiv als Werkzeug zu nutzen. Ich will auch besser darin werden, ganz unabhängig vom Notendurchschnitt 😉

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